Musik zur Grablegung Christi

Stadtkirche St. Laurentius Nürtingen
Johannes Brahms - Ein deutsches Requiem
Johannes Brahms - Schicksalslied (Hölderlin)

•  Marie Heeschen [Sopran]
• Thomas Scharr [Bariton]• Nürtinger Kantorei
• sinfonia 02 (Mathias Neundorf, Konzertmeister)
• Prof. Jürgen Budday [Leitung]

In diesem Jahr erklingt an Karfreitag im Rahmen des Hölderlinjubiläumsjahres Hölderlins wohl bekanntestes Gedicht Hyperions Schicksalslied und das Deutsche Requiem von Johannes Brahms. Als Johannes Brahms am 10. April 1868 im Dom zu Bremen die überaus erfolgreiche Gesamtaufführung seines Deutschen Requiems – in, zu der Zeit noch, sechs Sätzen – leitete, hatte das Werk eine Entstehungsgeschichte von mehr als zehn Jahren hinter sich, die sich bis heute nicht in allen Details nachvollziehen lässt. In jedem Fall wurde er wohl erstmals durch den Tod Robert Schumanns (1856) zur Komposition einer geistlichen Trauermusik angeregt. Im Vordergrund stand für Brahms nicht der Gedanke an den Tod und die Bestrafung der sündigen Verstorbenen, wie in den lateinischen Totenmessen der katholischen Liturgie, sondern vielmehr die Fürsorge für die Hinterbliebenen in ihrer Trauer und ihre Tröstung. In einem Brief an Reinthaler bekundete Brahms daher einmal, eigentlich sei der Name Deutsches Requiem falsch, man sollte es besser Menschliches Requiem nennen.

> Karten sind im Stadtbüro der Nürtinger Zeitung erhältlich.